Geld verdienen mit Dingen, die nicht existieren…
Wer mich kennt der weiß, daß ich mich für virtuelle Ökonomien interessiere. Das sind Wirtschaftskreisläufe in fiktiven Computerspielwelten. Daß das ganze keineswegs nur Spiel ist, haben diverse Schlagzeilen der letzten Monate und Jahre gezeigt. Es gibt regelrechte Umtauschkurse zwischen virtuellen (Spielgeld-)Währungen und harten Dollars. Aufsehenerregend war der Kauf eines Grundstücks im Spiel Entropia für $100.000 (echte Dollar!).
Weil mich das Thema so packt, lese ich zur Zeit u.a. das Buch “Play Money” von Julian Dibbell. Dieser Mann hat einen Selbstversuch gestartet und wollte seinen Lebensunterhalt allein mit dem Verkauf virtueller Güter (als dem Spielen von Computerspielen) bestreiten. Auch wenn so etwas nicht mein Ziel wäre (obwohl der gute Mann $4000 pro Monat gemacht hat!), so ist doch dieser ganz individuelle Einblick in die Szene sehr aufschlußreich und interessant. Er bietet auch viele Ansätze für Leute wie mich, die neue virtuelle Ökonomien designen und besser machen wollen. Wer auch Spaß an sowas hat, dem sei das Buch oder zumindest das Blog empfohlen
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Am 23. Januar 2007 um 01:33 Uhr
Hi Matthias,
Bin mir sicher, dass Second-Life nicht an dir vorbeigegangen ist. Aber wieso kommt es hier nicht vor. So langsame Pressen wie der Spiegel haben schon zig Berichte drüber geschrieben, obwohl der Hype -dachte ich- eigentlich schon vor 1,5 Jahren war. Irgend jemand scheint da dick Werbung zu machen bei Rudolf Augstein (geheiligt sei sein Name) und bei der Gruner-Jahr Crew. Nebenbei Lindendollar = US Dollar (schlimm genug ha ha) und dann gibt’s tatsächlich Leute, die Schloß Neuschwanstein nachbilden und Eintrittsgelder kassieren. Das hätte die alten Schlossherren Ludwig II und die neuen Bayern sicherlich entrüstet, würden sie das Internet kennen und lieben…
Übrigens Glückwunsch zur Note in Digital Games! Live Long And Prosper!
Am 23. Januar 2007 um 10:34 Uhr
Hi Steffen,
). In die allgemeine Presse haben es solche Beispiele wie die Raumstation in Entropia ($100.000) oder die Frau aus Second Life, die über SL durch Grundstücksgeschäfte Millionärin wurde, geschafft. Du hast Recht, daß ich hier natürlich nicht die ganze Bandbreite abgedeckt habe. Tiefer in das Thema dringt aber mein Blog über “Virtuelle Ökonomien” unter http://virtualeconomies.orgler.de vor.
vielen Dank für Deinen Kommentar. Second Life ist mir natürlich bekannt (sitzen ja in SF) - genau wie There.com (sitzen in San Mateo
Falls Du Dich auch für das Thema interessierst, sag mal Bescheid. Ich arbeite gerade mit Leuten zusammen an Businesskonzepten für den Bereich virtueller Ökonomien.